dreimaleins

paperzine

»dreimaleins« ist eine Kampagne zur Reduzierung der Distanz zu einer Problematik am Beispiel relativer Armut, Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit. Dieses Projekt war im Wintersemester 2017/18, zusammen mit Tobias Kaiser, mein Bachelorprojekt, .

 

Der Fokus der Kampagne liegt auf dem »paperzine«, einer Kombination aus Magazin und Zeitung. Hier sollen sachliche Artikel und empathische Erfahrungsberichte das Interesse  steigern und vor allem Empathie beim Betrachter erzeugen, damit so eine persönliche Relevanz für die Problematik geschaffen wird. Das Printmedium klärt mithilfe grundlegender Informationen mittelfristig über die Problematik auf. Durch das Wechselspiel von Haptik, Typografie und Format, entsteht eine reizvolle Darstellung der Inhalte, die es dem Leser erleichtert, sich mit der sozialen Problematik zu beschäftigen. Es soll angeregt werden, einen objektiveren Blick auf die Thematik zu entwickeln, um sich aus eigenem Interesse tiefer mit ihr auseinandersetzen zu wollen.

 

Kurzfristig sollen Inszenierungen im öffentlichen Raum die Aufmerksamkeit unterschiedlicher Gesellschaftsgruppen für die Thematik wecken. Langfristig sollen digitale Medien, wie eine Webseite oder App, schließlich die Möglichkeit bieten, sich aus eigenem Antrieb weiter zu informieren und aktuelle Daten einzusehen.